Während der Oberboss der lateinamerikanischen Mafia stalinistische "Paläste" sammelt, sucht die Kripo verzweifelt nach einem Serientäter, den die Medien "Killer" nennen, um mit sensationellen Schlagzeilen die Auflage zu erhöhen. Bei den üblichen Verhaftungen nach dem letzten Verbrechen wird auch ein schüchterner Taxifahrer festgenommen. Er gibt zu, "Killer" zu sein, denn dies sei sein Nachname. Im Gefängnis erntet er höchsten Respekt und durch ein versehentliches Verbrechen - der Obergangster der Anstalt isst dem Neuen die Suppe weg und erstickt am Salzstreuer-Deckel, der dem vor Angst schlotternden Taxifahrer in den Teller fiel - wird er auch international berühmt. Die Sensationsreporterin Eva interviewt ihn und der nationale Gangsterboss, der für die Mafia Geld wäscht, holt ihn aus dem Knast. Die neuen Dienste bescheren Killer ein Leben wie im Hollywood-Film...

Seit Anfang der 80er Jahre arbeitet Juliusz Machulski als Regisseur, hier inszenierte er eine derb-witzige Gesellschaftssatire, die nicht nur über die Medien herzieht, sondern auch einiges zum Wandel in Osteuropa und zu dem "Serien-Killer"-Phänomen zu sagen weiß.