Er galt er einer der besten Polizisten Wuppertals, nun fristet Clemens "King" Frowein sein Leben als Pinguinpfleger, denn von seinem Polizeidienst wurde er suspendiert, da er dem freigesprochenen Drahtzieher eines Kinderpornorings eine bleibende Erinnerung verpasst hat. Nun hat er sich im Hinterzimmer des schrillen Szeneladens "Biggi Baby" einquartiert, der von der singenden Friseuse Biggi geleitet wird. Doch auch hier holt King das Verbrechen ein, als ein Ex-Kollege mit gebrochenem Genick aufgefunden wird. Die Polizei ist von einem Unfall überzeugt, was King nicht glauben will - und kurzerhand auf eigene Faust ermittelt. Dabei kann er sich auf die Hilfe seiner neuen Freunde verlassen …

Der Mix aus Kriminalfilm, Komödie und Musikfilm ist das Spielfilmdebüt von Claude Gipfel, der zuvor zahlreiche Episoden von Fernsehserien wie "Verbotene Liebe" oder "Alles was zählt" in Szene setzte, aber auch als Regieassistent an Filmen wie "Tod im Park", "Tatort - Odins Rache" oder "Ein unverbesserlicher Dickkopf" mitarbeitete. Nur mit privaten Mitteln und über Crowfunding finanziert, verarbeitet "King Ping - Tippen, Tappen, Tödchen" zwar die herkömmliche Crime-Story mit einem sympathischen Protagonisten mit viel Wuppertaler Lokalkolorit zu einem recht originellen Spaß, der es über die Grenzen der Wupper hinaus allerdings schwer haben wird. Denn letztlich bleiben die Figuren zu schemenhaft und austauschbar gezeichnet, und ähnliche Geschichten hat man einfach schon deutlich besser gesehen.





Foto: Rexfilm (Barnsteiner)/2012 scheerp.de