Die junge Anna Holtz kommt 1824 nach Wien, um sich um eine Anstellung bei dem berühmten Komponisten Ludwig Van Beethoven zu bemühen. Doch eigentlich will sie selbst kompositorisch tätig werden. Zunächst aber erleichtert sie dem zu diesem Zeitpunkt schon fast vollständig gehörlosen Beethoven die Notenarbeit. Mit ihrer Hartnäckigkeit gewinnt sie Beethovens Respekt und schließlich gehen sie beide gemeinsam die Vollendung der Neunten Sinfonie an...

Schon bei den bisherigen Filmen, die sich mit dem Phänomen Beethoven beschäftigt haben ("Ludwig van B. - Meine unsterbliche Geliebte", "Eroica") dominiert die brillante Musik auch das Filmgeschehen. Dies gilt auch für Agnieszka Hollands Werk, das sich mit dem letzten Lebensjahr des Künstlers beschäftigt. Das Drehbuch lieferten die offensichtlichen Biopic-Spezialisten Stephen J. Rivele und Christopher Wilkinson ("Nixon - Der Untergang eines Präsidenten", "Ali"), die erneut einen eher bedächtigen Stil vorlegten. Dank guter Darsteller und eben der genialen Musik ist dies beste Unterhaltung.

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