Bei ihrer Ankunft in dem kleinen Dorf lernt Séréna Roland kennen, einen Landwirt, der ihr schon bald darauf seine Leidenschaft gesteht. Um Séréna das von ihr erträumte Leben in einem Schloss zu ermöglichen, beginnt Roland, Banken zu überfallen. Doch noch in der Hochzeitsnacht schleicht sich die Braut davon. Später begegnet sie dem verzweifelten Schriftsteller Antoine, dem sie als Muse und sexuelle Gespielin wieder zu Kreativität verhilft. Um seine Inspirationsquelle nicht zu verlieren, hält er sie in seiner Schreibkammer gefangen, bis sie vom Gärtner und Antoines Frau Marianne entdeckt wird. Diese sucht Roland auf, den unglücklichen Ehemann ihrer Rivalin...

Zu Beginn dieser frischen Komödie richtet sich das Augenmerk der Regisseurin Danièle Dubroux ("Das Tagebuch eines Verführers", 1996) auf die Geschichte Sérénas. Doch schon bald verlässt sie diese Spur, um sich vielmehr dem Zustand des Schriftstellers zu widmen. Schließlich ist es Marianne, seine Frau - dargestellt von der Regisseurin selbst - , die einen großen Teil der Handlung bestimmt und die am Ende alle Figuren wieder zusammenbringt.