Marokko, im 17. Jahrhundert: Kapitän Barbarossa muss den Dienst beim Sultan sehr eilig quittieren, um nicht einen Kopf kürzer gemacht zu werden. Fast ebenso schnell beschafft er sich mit einem kühnen Handstreich ein neues Schiff und eine Mannschaft aus Freibeutern. Bei einem abenteuerlichen Unternehmen in Tortuga kapert Barbarossa die schöne junge Gräfin Alida. Er glaubt, von ihrem Verlobten Salcedo ein hohes Lösegeld für sie erpressen zu können. Der hochfahrende spanische Edelmann entpuppt sich jedoch als ein feiger Intrigant, den Barbarossa nur zu gern bloßstellt, als er sich selber in seine temperamentvolle Gefangene verliebt. Doch bevor er ihr seine Liebe gestehen kann, ermöglicht ihr ein Verräter die Flucht ...

Diese schwungvolle Freibeuter-Romanze von Sidney Salkow ist ein typisches Beispiel für die B-Filme der 50er Jahre. Den italienischen Spitznamen Barbarossa (Rotbart) trug nicht nur der Stauferkaiser Friedrich I.: Auch einige sarazenische Korsarenfürsten wurden unter diesem Namen bekannt. Von ihnen wurde der Beiname für den Helden diese See-Abenteuers entlehnt.

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