Kofelgschroa aus Oberammergau, das sind Matthias Meichelböck - Tenorhorn, Martin von Mücke - Helikontuba, Michael von Mücke - Flügelhorn und Gitarre, Maxi Pongratz - Akkordeon.

Irgendwann im Jahr 2007 als "Kofelmusik" gegründet und nach dem Oberammergauer Hausberg, dem Kofel, benannt, spielten die vier mittlerweile Mittzwanziger eher traditionelle Volksmusik. Zu ihrem Vergnügen, für sich selbst und auf Festen und Feiern. Erst nach und nach wurde ihre Musik immer eigensinniger und so kam das "Gschroa" (Geschrei) in den Namen der Band.

2013 erhielten Kofelgschroa den "Förderpreis für Musik der Stadt München". Die eigenwillige wie zurückhaltende Band aus Oberbayern begeistert mittlerweile Land auf und Land ab in bundesweiten Konzerten mit ihrer "handgemachten" Musik zwischen verträumtem Moll und verspieltem Dur ...

Ringen um Stil

Die aus Innsbruck stammende Filmemacherin Barbara Weber hat die eigentümlich anmutende Mundart-Band über sechs Jahre lang mit der Kamera begleitet. Der Bogen spannt sich dabei von der Anfangszeit, dem Ringen um Stil und Ausrichtung der Band, über die ersten Konzerten bis hin zum langersehnten Debütalbum "Kofelgschroa", das 2012 erschien, und mit dem das Quartett seitdem durch Deutschland tourt.

"Kofelgschroa. Frei. Sein. Wollen." ist jedoch nicht nur ein vielschichtiges Porträt der Band und ihrer Protagonisten, sondern ein druchaus gelungenes Langzeitporträt einer Freundschaft, die Höhen und Tiefen erfolgreich überstanden hat.