Die Ermordung seines Sohnes, der den Kontakt zum Vater seit Jahren abgebrochen hatte und als Drogenkurier tätig war, stürzt Kommissar Beck in eine Krise. Um wenigstens nach seinem Tod etwas über ihn zu erfahren, begibt er sich auf die Suche nach den Mördern und kommt einem international tätigen Rauschgiftring auf die Spur, der "Rave-Partys" mit Amphetaminen versorgt ...

Techno-Partys gelten bei den Ermittlungsbehörden als Umschlagplatz für illegale Drogen wie Ecstasy und Kokain, die von organisierten Banden im großen Stil vertrieben werden. Regisseur Kjell Sundvall greift diese Problematik in dieser "Kommissar Beck"-Episode auf. Peter Haber brilliert in der Rolle des Kommissars, der diesmal sogar persönlich von dem Fall betroffen ist, trauert er doch um seinen Sohn, der in diese Szene verstrickt war. Viele Eltern, deren Kinder den unnützen Drogentod starben, werden sich in diesem Fall an ihre eigene Vergangenheit erinnert fühlen. Die psychologisch ausgefeilten Figuren beruhen nach wie vor auf den Charakteren der Kultromane von Maj Sjöwall/Per Wahlöö.

Foto: ZDF/ARD/Degeto