Cato Isaksen von der Mordkommission Oslo rätselt angesichts einer mysteriösen Mordserie: Ein pakistanischer Migrant, ein Werbefachmann und ein Kriegsveteran werden nacheinander in ihren Wohnungen erstochen. Bei den Leichen findet die Polizei Notizzettel mit unterschiedlichen Zeilen eines alten Kinderreimes, alles deutet auf einen Serienmörder hin. Privat steckt der Kommissar auch in Schwierigkeiten. Der Familienvater hat seine Frau Bente verlassen und lebt mit der jungen Lehrerin Sigrid zusammen. Doch Sigrid kann seine beiden Söhne nicht leiden ...

Krimispezialist Martin Asphaug ("Håkan Nesser - Die Frau mit dem Muttermal", "Irene Huss, Kripo Göteborg - Der tätowierte Torso") drehte diesen TV-Krimi um den norwegischen Kommissar alias Reidar Sørensen ("Die Farbe der Milch", "Der Tod hat eine Postleitzahl", "Ferien mit einer Leiche"), der sich mit einer mysteriösen Mordserie und zahlreichen privaten Problemen auseinandersetzen muss. Allerdings ist dieses als Zweiteiler angelegte Werk reichlich langatmig ausgefallen, eine straffere Regie und die Konzentration auf das Wesentliche hätte dem Film sicher gut zu Gesicht gestanden. Als Vorlage diente ein Roman der norwegischen Schriftstellerin Unni Lindell, die mit ihrer Isaksen-Reihe auch international bekannt wurde. Die Drehbuch lieferten Jonas Cornell ("Commander Hamilton", "Dina - Meine Geschichte") und Lars Bill Lundholm.

Foto: ARD Degeto/MFA/J.C. Rosenlund