In einem Trödelladen auf dem Eigelstein, einem der ältesten Viertel von Köln, wurde der Besitzer, ein ehemaliger Boxer, tot aufgefunden. Die ermittelnden Kriminalbeamten verdächtigen Rudi, einen kleinen Mann aus dem "Veedel", der den Toten entdeckt hat. Aber Rudi weigert sich, eine Aussage zu machen und verlangt, mit dem "Onkel" zu sprechen. Die Beamten willigen ein, und damit schaltet sich Hermann-Josef Klefisch, in die Ermittlungen ein. Schon bald aber macht diesem ein anderer Fall zu schaffen: Aus dem Tresor eines Maklers verschwindet eine große Geldsumme und mit ihr auch seine Sekretärin Freya Lugones, eine attraktive Frau um die Fünfzig, mit der Klefisch eine späte Liebe verbindet. Auf eigene Faust ermittelt der Hauptkommissar a.D. auch in diesem Fall und gerät dabei in erhebliche Schwierigkeiten ...

Es war die Rolle, die dem Kölner Volksschauspieler Willy Millowitsch am meisten am Herzen lag: seine Altersrolle als Kommissar Kleefisch, den er in insgesamt sechs Kriminalfällen verkörperte. In "Ein Fall für Onkel" schlüpfte Millowitsch erstmals in diese Rolle, die ihm Dauerautor Hans-Werner Kettenbach auf den Leib schrieb. Für die solide Inszenierung sorgte Ulrich Stark.

Foto: WDR/U. Dorin