Ein Göteborger Taxifahrer findet nachts drei Leichen. Es sind ein nigerianischer Kioskbesitzer, sein kurdischer Mitarbeiter und ein Iraner. Sie wurden auf äußerst brutale Art und Weise hingerichtet. Der Taxifahrer glaubt, dass er ein Kind mit einem Fahrrad gehört hat, als er auf die drei leblosen Körper gestoßen ist. Doch wo ist der kleine Zeuge? Kommissar Winter und sein Team tappen im Dunkeln. Als die Ermittler Rezaids Frau die Nachricht vom Tod ihres Mannes überbringen wollen, wird auch sie ermordet vorgefunden. Im Zuge der Ermittlungen findet Winter heraus, dass die Tat nicht rassistisch motiviert war. Die drei Opfer stammten aus einem harten, kriminiellen Viertel Göteborgs und alle Befragten vermitteln den Eindruck, dass sie Angst haben ...

Zu Recht sind die Fälle von Kommissar Winter nicht nur in Skandinavien Kult geworden. Die Kriminalromane des Schweden Åke Edwardson, dem Schöpfer von Erik Winter, wurden bereits in mehr als 20 verschiedene Sprachen übersetzt. Edwardson wird oft mit Henning Mankell, Stieg Larsson, Håkan Nesser, Arne Dahl und anderen namhaften schwedischen Autoren verglichen. Edwardson skizziert in seinen Büchern eine schwedische Gesellschaft mit verfallener Moral und zeigt einen Kommissar, der seine Fälle nicht nur lösen sondern auch verstehen will. Regie führte der norwegische Regisseur Trygve Allister Diesen ("Insel der Finsternis" "Kommissar Isaksen - Gefangene Träume" "Blutrot"). Magnus Krepper, der hier in der Hauptrolle als Kommissar Erik Winter zu sehen ist, war die Überraschung im Mankell-Tatort "Tatort - Borowski und der coole Hund". Als schwedischer Kommissar Stefan Enberg spielte er sich in das Gedächtnis der deutschen Zuschauer und auch in "Die Brücke - Transit in den Tod" war er hierzulande zu sehen. In Schweden ist Magnus Krepper schon lange ein Star. Krepper wurde 1967 in Norrköping geboren. Neben einer Ausbildung an der Ballettakademie in Göteborg kann er auch auf eine Ausbildung an der Theaterhochschule in Stockholm verweisen. Krepper, der als körperbetonter Darsteller gilt, steht seit 1998 regelmäßig vor der Kamera. Für seine Nebenrolle in "Mun mot mun" erhielt er 2006 den nationalen schwedischen Filmpreis Guldbagge. 2010 stand er dann erstmals als Romanfigur Erik Winter vor der Kamera.

Foto: arte f/Ola Kjelbye