Ein Mann hat sich in einem Café verschanzt und droht, sich und die anwesenden Geiseln zu erschießen. Durch das beherzte Eingreifen von Kommissarin Lucas kann die Katastrophe abgewendet und alle Geiseln befreit werden. Nur Christel Huber ist nicht zu beruhigen. Ihre Tochter Anna war in dem Café, ist aber nicht wieder aufgetaucht. Das 20-jährige Mädchen bleibt verschwunden, und die Kommissare beginnen mit der Spurensuche ...

Ein zwar gut besetzter, aber nur durchschnittlich spannender Fall von "Lucas"-Routinier Thomas Berger, der bisher neun Krimis um die um die Regensburger Ermittlerin in Szene setzte. Das Berger hier nicht an die Qualität und vor allem Spannung von Episoden wie "Kommissarin Lucas - Die blaue Blume", "Kommissarin Lucas - Vertrauen bis zuletzt" oder "Kommissarin Lucas - Das Totenschiff" anknüpfen kann, liegt vor allem am Drehbuch von Berger, das einfach zu konstruiert und langatmig daher kommt. Die darstellerischen Leistungen sind dagegen wie immer solide. Das "Lucas"-Team hat übrigens mit der schönen Dänin Ines Björg David Zuwachs bekommen: Sie spielt erstmals die Polizistin Julia Brandl.

Foto: ZDF/Thomas R. Schumann