Kommissarin Lund findet heraus, dass Raben die ermordete Anne Dragsholm gekannt haben muss. Zudem erfährt sie vom Ehemann der Toten, dass Anne aufgrund ihrer Zusammenarbeit mit der Afghanistan-Eliteeinheit, deren Leiter Raben war, als militärrechtliche Beraterin gefeuert wurde. Kommissarin Lund und ihr Kollege Strange machen sich auf die fieberhafte Suche nach dem entflohenen Raben, der inzwischen auf seiner Flucht bei einem Pastor angekommen ist, der ebenfalls in Afghanistan dabei war. In dessen Kirche trifft er seinen ehemaligen Kameraden Grüner, der im Rollstuhl sitzt. Grüner verweigert Raben zunächst das Gespräch, meldet sich aber kurze Zeit später und vereinbart ein erneutes Treffen. Als Raben in die Tiefgarage kommt, in der Grüner als Nachtwächter arbeitet, findet er dessen Leiche. Fast zeitgleich treffen Lund und Strange am Tatort ein, können aber die erneute Flucht von Raben nicht verhindern. Es wird immer deutlicher, dass es sich bei der Mordserie um einen Racheakt gegenüber der damaligen Eliteeinheit handelt ...

Diese spannende Fortschreibung von "Kommissarin Lund - Das Verbrechen II (1)" setzte Hans Fabian Wullenweber ("Kletter-Ida") in Szene. Das Autorentrio Torleif Hoppe, Michael W. Horsten und Søren Sveistrup entwickelte mit dem Zehnteiler, der in fünf Doppelfolgen ausgestrahlt wird, nicht nur einen packenden Kriminalfilm, sondern verarbeitet auch sozialkritische Elemente und beleuchtet die Ränkespiele der Politik. Alle Drehbücher basieren auf Ideen den Kopenhagener Autors Sveistrup, dessen großen Vorbilder Conan Doyles Sherlock-Holmes-Geschichten und Agatha Christie sind.