"Guten Tag, liebe Mutter, die Nährlösung ist im Deckel!" Die Malerin Bartolotti fällt aus allen Wolken, als sie ein schrumpeliger Knirps aus der Konservenbüchse anspricht. Aufgrund eines Computerfehlers in der Fabrik für Instant-Kinder ist der unkonventionellen Künstlerin der siebenjährige Konrad, ein Junge mit tadellosem Benehmen, frei Haus geliefert worden. Der wohl erzogene Konrad und die flippige Frau Bartolotti könnten unterschiedlicher nicht sein – trotzdem schließen sich die beiden nach und nach ins Herz. Als die Fabrik ihr irrtümlich geliefertes Produkt wieder abholen will, möchte Konrad nicht mehr weg. Eine clevere Rettungsaktion wird gestartet: Aus dem Musterknaben muss schnellstens ein rotzfrecher Lümmel werden ...

Eine der wenigen Regiearbeiten von Claudia Schröder, die diesen witzigen wie intelligenten Spaß für die ganze Familie nach der Romanvorlage der Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger in Szene setzte. Später trat Schröder vor allem als Produzentin von Krimis wie "Tatort - Schlafende Hunde" oder dem Sechsteiler "GSI - Spezialeinheit Göteborg - Zwischen den Fronten" in Erscheinung, verfilmte jedoch 1991 mit "Der Zwerg im Kopf" einen weiteren Nöstlinger-Roman. Achten Sie auf "Ekel Alfred" Heinz Schubert aus "Ein Herz und eine Seele" als Apotheker Egon!

Foto: Kinowelt