Kommissar Kreutzers Art und Weise in einem Fall zu ermitteln ist schon recht skurril. Sein Zeitfenster ist knapp bemessen: vier Stunden, 37 Minuten und 48 Sekunden gibt er sich für die Untersuchung der Tat und die Befragung der Verdächtigen. Wenn Kreutzer mit seiner Methode nicht so erfolgreich wäre, dann würde man behaupten, dass er einen an der Klatsche hat. Sein aktueller Fall führt Kreutzer gemeinsam mit seiner Assistentin Belinda in den Nachtclub eines Nobelhotels. Die Sängerin wurde getötet. Gemeinsam mit Belinda kreist er – vor Ort ermittelnd – den Mörder Schritt für Schritt ein …

Regisseur Richard Huber ("Love Trip", "Tatort - Vergissmeinnicht") inszenierte eine überaus witzige Krimikomödie. Die Rolle des arroganten Kommissars wurde dem hervorragend aufgelegten Christoph Maria Herbst von Drehbuchautor Christian Jeltsch ("Brennendes Schweigen", "Vom Ende der Eiszeit", "Kommissarin Lucas - Das Totenschiff") offenbar auf den Leib geschrieben. Und an der Seite von Herbst überzeugt Rosalie Thomass ("Leo", "Totentanz", "Die letzten 30 Jahre") als dessen Assistentin Belinda. 2012 folgte die Fortsetzung "Kreutzer kommt ... ins Krankenhaus".