1937 wird der Bauernsohn Tenzin Gyatso als 14. Dalai Lama anerkannt. Der Junge wird in einem Palast von Gelehrten zum neuen geistlichen Führer Tibets erzogen. Während er lernt, seine Rolle auszufüllen, bricht über Tibet eine politische Katastrophe herein.

1997 erwischte es offenbar auch Scorsese: Mit beeindruckenden Bilder zeigt er hier einen Kniefall - in Form einer Heiligenbiografie - vor dem weisen tibetanischen Dalai Lama. Mit überwältigender visueller Kraft nimmt "Kundun" den Zuschauer gefangen. Der Film, der in enger Zusammenarbeit mit dem Dalai Lama entstanden ist, gibt ein authentisches Bild der tibetischen Kultur wieder. Der Film entstand in Marokko, da China dem Team die Drehgenehmigung verweigerte.

Foto: Kinowelt