Der jüdische Komponist Kurt Weill gehört seit den 20er Jahren zu den wichtigsten Wegweisern populärer Lieder zwischen E- und U-Musik. Nach seinen erfolgreichen Berliner Jahren emigrierte er nach New York, wo er auch schnell Erfolg hatte. Auch heute noch werden seine Songs von unterschiedlichsten Künstlern interpretiert.

Regisseur Sven Düfer zeigt Stationen des Lebens von Kurt Weill, lässt aber hauptsächlich irgendwelche Stars und Sternchen die Song runter singen. Das Ganze ist derart unspannend in Szene gesetzt, dass sich selbst beim Weill-Fan schnell Langeweile breit macht. Eine vertane Chance, dem großartigen Komponisten zu huldigen.