Der Wilde Westen im Jahr 1820: Ein zwölfjähriger Lakota-Junge wird ermordet. Seine gleichaltrigen Freunde von der mächtigsten Volksgruppe Nordamerikas empfinden Kummer und Schande, weil sie ihren Freund nicht gerettet haben. Um ihre Ehre wiederherzustellen, brechen die Jungen heimlich auf, um Rache zu nehmen. Zur gleichen Zeit beschließt der Rat des Stammes, Kills First und seinen Bruder Smoke loszuschicken, um die Mörder aufzuspüren. Kills First besitzt das Vertrauen des Stammes, weil er einmal Häuptling werden soll. Während die Krieger unterwegs sind, kommt der erste weiße Händler den Fluß hinauf, um Waren gegen Biberpelze zu tauschen. Bull Elk, der Häuptling des Lakota-Stammes, tauscht seine älteste Ehefrau gegen ein Gewehr. Ein Handel, der das Leben aller Indianer für immer verändern wird...

Regisseur Christopher Cain drehte einen engagierten Film über das Eindringen der weißen Zivilisation in das Leben der Indianer und zeigt mit beeindruckenden Bildern die mystische Welt der amerikanischen Ureinwohner. Dabei setzt Cain vornehmlich auf indianische Darsteller wie etwa Rodney A. Grant, der in "Der mit dem Wolf tanzt" den Krieger "Wind in seinem Haar" spielte oder August Schellenberg, der schon eine Hauptrolle in "Black Robe" hatte.