Um den Wunsch seiner Großmutter nach einer Urnenbestattung zu erfüllen, begibt sich der 30-jährige Architekt Marcus zum erstem Mal seit 15 Jahren in ihr Heimatdorf. Nach dem Tod seiner Eltern hatte er hier einige Zeit gelebt, bis er in einem Akt jugendlicher Rebellion die Kirche des Dorfes in Brand setzte und seine Oma ihn in ein Heim gab. Als Marcus den Ort nun wiedersieht, scheint sich nichts verändert zu haben. Doch bald sieht er sich konfrontiert mit einer Gruppe von Umweltaktivisten, die das verlassene Haus seiner Großmutter zu ihrem Stützpunkt gemacht haben und hier den Bau einer neuen Autobahn verhindern wollen. Für sie repräsentiert Marcus alles, wogegen sie kämpfen. Auch die Dorfbewohner haben Marcus, den Brandstifter, nicht in guter Erinnerung. Vor allem die verschrobenen Hering-Brüder, die ihn schon als Jugendlichen drangsalierten, setzen ihm zu. Ehe er sich versieht, gerät Marcus zwischen die Fronten von Autobahngegnern- und befürwortern - und dass er sich obendrein in die junge Aktivistin Piglet verliebt, verwirrt ihn noch mehr. Als die Räumung des Protestlagers durch die Polizei bevorsteht, fasst sich Marcus schließlich ein Herz, entscheidet sich für eine Seite und verändert damit sein Leben.