Im Jahr 1876 wird US-Captain Algren, der sich in den unrühmlichen Indianerkriegen einen Namen gemacht hat, ein seltsamer Job nahe gelegt: Er soll in Japan die kaiserliche Armee in modernem Kampf ausbilden, damit diese endlich erfolgreich gegen den Rebellen unter der Führung des ehemaligen Samurai-Kämpfers Katsumoto vorgehen kann. Nach einem in Algrens Augen zu frühen Kampf gegen den Rebellen erfährt die japanische Armee eine vernichtende Niederlage und Algren fällt in die Hände des Samurai. In dieser Gefangenschaft erfährt Algren mehr und mehr über die Beweggründe des traditionsbewussten Samurai. Schließlich findet er in Katsumoto einen Freund, dem er kaum noch von der Seite weicht. Doch die japanische Armee gibt sich natürlich nicht so leicht geschlagen...

Edward Zwick schuf nach schlechten und merkwürdigen Werken ("Legenden der Leidenschaft", "Mut zur Wahrheit", "Ausnahmezustand") endlich wieder einen Film, der an den bemerkenswerten "Glory" anschließt. Ähnlich gelagert wie etwa "Der mit dem Wolf tanzt" oder "Quigley, der Australier" plädiert die Story an Toleranz und Offenheit für andersartige Lebensweisen. Herausgekommen ist episches Abenteuerkino mit faszinierenden Bildern, der richtigen Botschaft und packenden Kampfszenen.

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