Die brennende Mittelmeersonne, das blaue Meer - Urlaubsparadies Ibiza! Hier suchen junge Deutsche wie Elisa, Florian, Daniel und Ritchie Abenteuer, Spaß und Sex. Sie sind jung und lebenshungrig. Elisa etwa ist aus dem Haus ihres reichen Vaters geflüchtet, um sich selbst zu beweisen, während Florian und Daniel möglichst viele Frauen abschleppen wollen - wie auch Strandbar-Besitzer Ritchie. Doch meist kommt alles ganz anders als geplant...

Man nehme eine Urlaubsinsel, ein paar junge Schauspieler, lässt sie wie im wahren Leben auf die Partymeile los und schaut, was so passiert. Dies scheint das Grundkonzept von Regisseur und Drehbuchautor Rolf S. Wolkenstein zu sein, der aus diesem Stoff zunächst eine TV-Doku-Soap zimmern wollte. Doch die Finanzierung scheiterte und so kam dieser "dokumentarische Spielfilm" heraus, wie Wolkenstein sein Genre umschreibt. Die Authentizität vorgaukelnde Digitalkamera erreicht gerade mal die Qualität von einschlägigen Urlaubsvideos und die Charakterzeichnungen bleiben äußerst blass. Ganz zu schweigen von den weitgehend unbekannten Darstellern, die ihren Protagonisten - außer Sebastian Achilles in der Rolle des Florian - kein Leben einzuhauchen vermögen.

Foto: intervista digital media