Als Drogendealer hat er inzwischen genug Geld angehäuft, um sich endlich zur Ruhe zu setzen. Doch sein Boss verlangt von ihm noch zwei letzte Jobs: Er soll eine vermisste Industriellentocher, die sich vermutlich in der Drogen-Unterwelt aufhält, ausfindig machen und gleichzeitig als Schlichter für einen hochgradig vermasselten Exstasy-Deal auftreten. Doch der smarte und müde gewordene Dealer verheddert sich in einem intriganten Netz aus Betrug, Macht und natürlich Geld...

Diese deftige Gangsterballade wirkt für Hauptdarsteller Daniel Craig fast schon wie eine Fingerübung für seinen coolen James-Bond-Auftritt in "James Bond 007 - Casino Royale". Dass hier vor allem stilistische Elemente an Guy Ritchies Werke "Bube, Dame, König, Gras" und "Snatch - Schweine und Diamanten" erinnern, kommt nicht von ungefähr, denn Regiedebütant Matthew Vaughn war vorher Produzent der Ritchie-Filme. Sein erster Kinofilm besticht durch Coolness, starke Dialoge, eine packende Thriller-Story, überraschende Wendungen sowie einen stets präsenten Hauptdarsteller. Nicht nachvollziehbar, warum dieser Streifen hierzulande von den Kino-Verleihfirmen missachtet wurde.

Foto: Sony Pictures