Nachdem der junge Brad von seiner Mutter vor die Tür gesetzt wurde, da sie herausgefunden hat, dass ihr Sohn schwul ist, macht sich der talentierte Tänzer auf den Weg nach L.A., wo er bald in die Ballroom-Szene eintaucht und Mitglied des "House of Eminence" wird, das sich mit anderen Häusern Wettbewerbe liefert. Dumm nur, dass sich gleich zwei Teammitglieder in Brad verlieben, der wieder einmal zwischen allen Stühlen steht ...

Das Kinodebüt von TV-Regisseur Sheldon Larry ("Im ersten Kreis der Hölle") ist ein kunterbuntes Musical-Drama, das tief in die Szene der US-Ballroom-Kultur eintaucht. Die nicht sonderlich einfallsreiche und recht oberflächliche Geschichte, die eher an eine Soap erinnert, knüpft mit gelungenen Choreographien und Gesangsauftritten thematisch an die kommerziell erfolgreiche "Step Up"-Filmreihe an, erreicht aber nie die Qualität von Jennie Livingstons "Paris brennt". Bereits 1990 zeichnete die Filmemacherin in dem genannten Dokumentarfilm ein höchst lebendiges und sozialkritisches Bild der US-Ballroom-Kultur.



Foto: Salzgeber