Im Jahre 1796 wird Jean Valjean (Gérard Depardieu, Foto mit Veronica Ferres) wegen Brotdiebstahls zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Nach zwei erfolglosen Ausbruchsversuchen und insgesamt 19 Jahren Zwangsarbeit wird er entlassen. Da er gelbe Ausweis-Papiere erhält, ist er als Ex-Sträfling gebrandmarkt. Durch die Güte eines Bischofs kann sich Valjean jedoch eine neue gesellschaftliche Existenz aufzubauen. Er lässt sich in einem Provinz-Städtchen nieder und bringt es dort bis zum Bürgermeister. Doch eines Tages holt ihn seine Vergangenheit ein...

Wohl kaum ein Werk wurde so häufig verfilmt (mehr als 20 mal) wie der berühmte Mammutroman von Victor Hugo (1802-1885). Das Schicksal des Helden Jean Valjean gestaltete Hugo zu einem vehementen Appell für eine humane Rechtssprechung. Dank der guten Besetzung ist auch diese aufwändige TV-Verfilmung von Josée Dayan bestens gelungen. Die Regisseurin arbeitete hier nach "Der Graf von Monte Christo" und "Balzac - Ein Leben voller Leidenschaft" erneut mit Drehbuchautor Didier Decoin und Frankreichs Superstar Gérard Depardieu zusammen.

Foto: Kinowelt