Irgendwo in Deutschlands wildem Osten erleben mehrere Personen an der Oder die unterschiedlichsten Geschichten. Während eine Gruppe Ukrainer von Polen aus über die Oder illegal nach Deutschland einwandern will, hat ein Loser größte Schwierigkeiten mit seinem Matratzenladen, ein Architekt entdeckt in einer Gruppe von Prostituierten seine ehemalige Liebe wieder und eine Übersetzerin in Grenzschutzdiensten will unbedingt einem Flüchtling helfen...

Loser-Storys, die die Welt nicht braucht: Die ist zweifellos das bislang schlechteste Werk des jungen Regisseurs Hans-Christian Schmid, der mit seinen bisherigen Filmen "Nach fünf im Urwald", "23" und "Crazy" Großes erwarten ließ. Doch mit diesem zwar ambitionierten, aber völlig verwurstelten Episodenfilm kann er nicht die gelungenen Vorgänger anknüpfen, zu blass bleibt so manche Geschichte. Auch wenn hier einige Schauspieler ihr Bestes versuchen, vermögen sie nicht über die deutlich sichtbaren Drehbuchschwächen hinwegzuhelfen.