Zwei Welten treffen aufeinander: Der trendige Jungmanager und Musikproduzent Thomas landet in der als gefährlich bekannten Pariser Vorstadt Sarcelles. In diesem bedrohlichen, fremden Terrain zieht der Spezialist für "World Music", um nicht aufzufallen, Turnschuhe und Wollmütze über. So gerüstet trifft er auf zwei "Eingeborene". Doch weder der vermeintliche Underground Hip-Hopper Driss noch die schöne, gehbehinderte Soukaïna sind so, wie der yuppiehafte Pariser sie sich vorgestellt hat...

Der junge französische Filmemacher Malik Chibane präsentiert nach "Hexagone" (1992) und "Douce France" (1993) mit "Lichtjahre von Paris" den dritten Film seiner Frankreichtrilogie aus populärer Sicht. Auch dieses Werk hat er erneut in der "banlieue" des Pariser Nordens angesiedelt. Entstanden ist eine leicht beschwingte, witzige Satire über die Vorstadtsubkultur aus dem Blick der Vorstädter. Dies sieht er allerdings weniger pessimistisch als sein Regie-Kollege Mathieu Kassowitz in "Hass" (1994).