Wachtmeister Carotenuto, ein Mann in den besten Jahren mit viel Sinn für weibliche Schönheit, wird in ein entlegenes Bergdorf versetzt. Der Liebreiz der temperamentvollen "Bersagliera" zieht ihn ebenso in den Bann wie die Sanftheit der Dorfhebamme. Bei Pizzicarella erwächst ihm in seinem Gendarmen Stelluti ein ernsthafter Rivale, umso mehr bemüht sich Carotenuto um Annarella - misstrauisch beobachtet von der 'teilnehmenden' Dorfbevölkerung.

"Mit den Mitteln des Neorealismus entwirft der Film das frische und menschliche Bild eines Volkes, in dem Fröhlichkeit und Melancholie, Leidenschaft und Ritterlichkeit, Boshaftigkeit und Güte, Aberglaube und echte Religiosität dicht nebeneinander wohnen" (Lexikon des Internationalen Films). Luigi Comencini gewann bei der Berlinale 1954 den "Silbernen Bären" für seine Regieleistung.