Im kaiserlichen Wien der Jahrhundertwende lernt ein Dragonerleutnant die Tochter eines Musikers kennen. Zwischen den beiden jungen Menschen entwickelt sich eine tiefe Zuneigung. Der Leutnant bricht daraufhin mit der Frau eines Barons, mit der er ein Verhältnis hatte; ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt erfährt der Baron von der Liaison und führt ein Duell herbei. In diesem Zweikampf fällt der Leutnant, die Musikertochter nimmt sich das Leben, als sie von seinem Tod erfährt.

Mit dieser melancholischen Liebesgeschichte in einer Welt unzeitgemäßer Formen und beginnender Auflösung nach einem Theaterstück von Arthur Schnitzler schaffte Max Ophüls endlich auch künstlerisch seinen Durchbruch, doch die inzwischen in Deutschland regierenden Nazis machen es dem jüdischen Regisseur unmöglich, weiter unter diesem Regime zu arbeiten. So emigrierte Ophüls einen Tag nach dem Reichstagsbrand zunächst nach Frankreich, unternnahm aber auch filmische Abstecher nach Italien und die Niederlande.