Die junge Israelin Jara studiert in Jerusalem und glaubt sich glücklich verheiratet. Doch als ein alter Freund ihrer Eltern auftaucht, lässt sie sich auf eine obsessive Affäre mit ihm ein. Zeitweise regt sich in ihr sogar der Verdacht, der wesentlich ältere Mann könnte ihr wahrer Vater sein. Tatsächlich ist er aber der Schlüssel zu einem streng gehüteten Familiengeheimnis...

Schauspielerin Maria Schrader wollte mit ihrem Regiedebüt nach Zeruya Shalevs internationalem Bestseller wohl eine Art "Der letzte Tango in Paris" inszenieren. Doch das Ergebnis wirkt wie ein müder, hingewürgter und zudem überaus langweiliger Abklatsch. Zu unmotiviert lässt sie hier ihre Protagonisten agieren, über deren Motive man nichts erfährt. Die Innenansicht der Hauptfiguren gewährt Schrader dem Zuschauer nicht, vielmehr setzt sie auf die oberflächliche Darstellung der amour fou.

Foto: X Verleih (Warner)