2003 fand in der New Yorker Radio City Music Hall ein wohl bislang einzigartiges Konzert statt: die wohl noch größten lebenden Künstler des Blues gaben sich auf der Bühne unter dem Motto "Salute to the Blues" die Hand. Unter ihnen Vertreter der Blues-Tradition wie B.B. King und Solomon Burke, aber auch aus auch moderneren Richtungen wie etwa Mardi Grass-Künstler Dr. John und der Rock-Improvisationsgitarrist Vernon Reid, der schon mit seiner Band "Living Colour" Grenzen überschritt.

Regisseur Antoine Fuqua ("The Replacement Killers - Die Ersatzkiller", "King Arthur") zeigt in seiner Blues-Dokumentation zahlreiche Konzertausschnitte und ergänzt das beeindruckende Live-Material mit Interviews der namhaften Künstler, Archivmaterial und Aufnahmen der Proben. Nach Martin Scorseses eigener Regie-Arbeit ist der vierte Film der von Scorsese produzierten siebenteiligen Reihe über den Blues der bemerkenswerteste.

Foto: Reverse Angle