Heimkind Micheline kann nicht verschweigen, dass sie schwanger ist. Aber von dem Vater ihres Kindes erzählt sie nichts, zumal sie zu Männern ohnehin ein seltsames Verhältnis zu haben scheint. Dann versucht sie, ihren Lebensunterhalt als Ansagerin in der Metro zu verdienen...

Und wieder ein Film, der erst nach zwei Jahren den Weg in unsere Kinos gefunden hat. Doch hat man ihn gesehen, fragt man sich, warum eigentlich? Denn das Regiedebüt von Marie Vermillard ist zwar ein sensibles Porträt einer jungen schwangeren Frau, weist aber viele Längen auf. Außerdem ist dies nicht der erste Film dieser Art, so dass man hier eigentlich nichts Neues erzählt bekommt. Marie Vermillard war zuvor als Drehbuchautorin für Regisseure wie Olivier Assayas und Eric Rochant tätig.