Die Teenager Ariane und Oona teilen sich ihr Leid in dieser Welt. Beide kommen aus kaputten Elternhäusern und fühlen sich deplatziert. Während Arianes Bruder die gesamte Familie terrorisiert, hat Ariane sozusagen als seelischen Gegenmittel sehr früh ihre Sexualität entdeckt. Derweil fühlt Oona eine starke Mitschuld am Selbstmord ihres Vaters und richtet ihre ganze Wut in selbstzerstörerischen Aktionen gegen sich. Dann werden die beiden schwierigen Mädchen zu Freundinnen und schöpfen aus dieser Freundschaft neuen Lebensmut – bis Ariane ein Verhältnis mit Oonas verhasstem Onkel beginnt ...

Und wieder ein Film mit einer Geschichte, wie sich intellektuelle Filmemacher das Milieu vorstellen. Wie in den meisten Fällen ist auch dies vor allem eines: nervig bis zum Abwinken, bekommt aber mal wieder das Prädikat: besonders wertvoll – auch wenn dies ein weiteres Werk ist, dass nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird.



Foto: Edition Salzgeber