Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können: Die Journalistin Cheyenne ist eine Draufgängerin, wie sie im Buche steht, während ihre eher zurückhaltende Freundin Sonia als Gymnasial-Lehrerin arbeitet. Die beiden sind ein Paar, doch sie trennen sich, als Cheyenne beschliesst, aus ihrem bürgerlichen Pariser Leben auszusteigen. Da sie keinen Job bekommt, verweigert sie sich total: Kein Strom, kein fließend Wasser, Kerzen zur Nacht und ein Fahrrad als einziges Transportmittel. Um ihren Kummer mit Cheyenne zu ertränken, lässt sich Sonia schließlich mit dem jungen Freigeist Pierre ein...

Die französische Regisseurin Valérie Minetto erzählt in ihrem sensibel inszenierten und originellen Regiedebüt die Geschichte einer Liebe mit all ihren Sehnsüchten und Schmerzen. Mal komisch mal dramatisch zeigt sie zwei leidenschaftliche Frauen, die nicht mit, aber auch nicht ohne die Andere leben wollen. Aurélia Petit ("Science of Sleep - Anleitung zum Träumen", "Die neue Eva") und Mila Dekker bringen das auch überzeugend rüber.

Foto: Pro-Fun