Von Machtgier getrieben, kommt Richard durch Mord und Skrupellosigkeit an die englische Krone, bevor sich Widerstand gegen seine Herrschaft regt und er in einer Schlacht vernichtet wird. Darum geht es in William Shakespeares "Richard III."

In einem ehrgeizigen dreijährigen Projekt erarbeitete Hollywood-Star Al Pacino vor der eindrucksvollen Kulisse New Yorks einen "Richard III." in neuem Gewand. Dafür engagierte er berühmte Kollegen, diskutierte mit ihnen das Stück, ließ sich auch von Shakespeare-Fachleuten beraten und befragte Passanten auf der Straße. Pacinos Regiedebüt ist eine liebevolle Hommage an Shakespeare, in der Richard und die anderen Figuren des Stücks zu Menschen aus Fleisch und Blut wurden. Und es ist ein spannender Einblick in die Arbeit von Theaterregisseuren und Schauspielern. Nicht Millionengagen, sondern die Liebe zu Shakespeare und zum Theater waren Antrieb der Stars.