Der junge Spanier Luis ist in die pulsierende Metropole Berlin gekommen, um seinen Trennungsschmerz zu überwinden. Hier hofft er mit ausgedehnten Clubnächten, Drogen, Sex und Alkohol eine schöne Zeit zu verbringen. Und tatsächlich lernt er schon nach kurzer Zeit den geheimnisvollen Ukrainer Viktor kennen, zu dem er sich hingezogen fühlt. Dies ist der Beginn von mysteriösen wie paranoiden Ereignissen, denn Viktor scheint etwas mit dem Verschwinden eines griechischen Studenten zu tun zu haben, dem Luis sehr ähnlich sieht ...

Das Regieduo Regisseur Stefan Westerwelle ("Solange du hier bist", "Detlef - 60 Jahre schwul") und Patrick Schuckmann taucht hier in die brodelnde Partyszene der Hauptstadt. Ausgehend von der wahren Geschichte eines jungen Portugiesen, der 2009 spurlos auf dem Nachhauseweg aus dem Technotempel "Berghain" verschwand und erst Wochen später tot aus der Spree geborgen wurde, entwickeln die beiden einen nicht immer stimmigen Mix aus Thriller, Drama und homosexueller Liebesgeschichte, der an den allzu plaktativen und oberflächlichen Bildern und den unausgegorenen Charakterzeichnungen der beiden Protagonisten leidet. Marko Mandic ("Zivilcourage", "Im Angesicht des Verbrechens") als Viktor macht seine Sache zwar ganz gut, etwas unglaubwürdig wirkt hingegen Fernando Tielve ("Das Rückgrat des Teufels", "Pans Labyrinth") als Luis.