Der amerikanische Ort Lost River, der nach dem gleichnamigen Fluss benannt ist, der durch die Stadt fließt, leidet sehr unter den Folgen der Wirtschaftskrise. Spätestens nach dem Zusammenbrechen des Immobilienmarktes zieht es immer mehr Menschen in eine neue Heimat.

Billy (Christina Hendricks) ist nicht nur alleinerziehend, sondern auch ziemlich allein als Bewohnerin der Geisterstadt. Mit ihrem Job als Striptease-Tänzerin kommt sie schon lange nicht mehr über die Runden.

Besonderes Angebot im Fetish-Nachtklub

Da macht ihr der vermögende Bankier Dave (Ben Mendelsohn) ein lukratives Angebot: Billy soll in einem besonderen Fetish-Nachtklub als Tänzerin arbeiten. Dorthin verirren sich allerhand Freaks, um ihre perversen Neigungen auszuleben. Der jungen Mutter bleibt jedoch keine andere Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Ihr Sohn Bones (Ian De Caestecker) entdeckt derweil eine Straße die in die Tiefen des Lost Rivers führt. Einer alten Sage nach hausen dort unheimliche Wesen. Schon bald machen Mutter und Sohn eine schockierende Entdeckung.

Premiere als Regisseur für Ryan Gosling

Der gefragte Hollywood-Schauspieler und Frauenschwarm Ryan Gosling liefert mit "Lost River" sein erstes Werk als Regisseur und Drehbuchautor ab.

Der mystisch-gruseligen Handlung angemessen lebt der Film von düsteren Bildern, dem Spiel mit Unschärfe und einem abgefahrenen Soundtrack und Setting. Die Aufnahmen der ausgestorbenen Viertel von Detroit begeistern, und die Licht- und Schatteneffekte tun ihr Übriges.

Dabei driftet der Streifen jedoch immer nur kurz in die Welt der Monster und Bestien ab und entpuppt sich respektive als vielschichtiges Drama mit einem ganz besonderen Flair.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Lost River":