Louise und ihre vier Freunde führen ein zielloses Leben in den Straßen von Paris. Sie treiben sich den ganzen Tag bloß herum und sind auch noch stolz darauf. Dann lernt Louise gleichzeitg zwei interessante Jungs kennen: Gaby und Rémi. Beide sind im Charakter recht gegensätzlich, und so ist Louise im wahrsten Sinne des Wortes hin- und hergerissen. Daneben zeigt sich immer deutlicher, dass das Leben auf der Straße nicht nur Freiheit verspricht, sondern auch mit Problemen verbunden ist.

Musiker Siegfried gibt mit diesem Film sein Regiedebüt. Der Film ist weniger realistische Sozialstudie als vielmehr eine poetische Zustandsbeschreibung. Mit verwackelter Handkamera vermittelt er auf bekannte Art dokumentarischen Stil. Natürlich ließ Siegfried es sich nicht nehmen, auch die Filmmusik zu schreiben.