Chen ist dreizehn und hat die ewigen Streitereien seiner Eltern, einer Russin und eines Israeli, satt. Denn der Junge steht stets zwischen den Fronten. Als er eines Tages die Mutter zum Tanzen ausführt, beobachtet er die hübsche Natalie, die allein vor einem Spiegel Tanzen übt. Um sie zu beeindrucken, beginnt Chen einen Tanzkurs. Hier wird ihm jedoch die eigenwillige Sharon als Partnerin zugeteilt. Da Natalie offenbar unnahbar bleibt, will Chen mit Sharon am nationalen Tanzwettbewerb teilnehmen...

Eitan Anner taucht in diesem Pubertäts-Drama vor dem Hintergrund russischer Immigranten in Israel einfühlsam in die ersten Liebesgefühle des Protagonisten, schildert dessen Ängste, Nöte und Hoffnungen. Dabei werden am Beispiel der Eltern und des Tanzlehrerpaares auch das Seelenleben Erwachsener beleuchtet.

Foto: 3L (Filmlichter)