Spanien nach dem Tod Francos: Die junge wie attraktive Maria José studiert Malerei an der Kunstakademie in Madrid. Mit ihren Kommilitonen Jaime und Marcos verbindet sie eine komplexe Beziehung, sowohl emotional als auch in ihrem Kunstverständnis. Während der schüchterne Jaime Maria José seine Zuneigung zeigt, indem er Porträts von ihr zeichnet, ist Marcos der raffinierte und sensible Verführer. Die drei entscheiden sich dafür, gemeinsam zu leben und zu lieben. Doch als Jaime und Maria José entdecken, dass sie beide etwas Besonderes verbindet, gerät das Dreiecksverhältnis aus dem Gleichgewicht ...

Eine solide inszenierte "Ménage à trois" des spanischen Regisseurs Salvador Garcia Ruiz, der hier nach einem gleichnamigen Roman seiner Landsfrau Almudena Grandes inszenierte. Facettenreich zeigt Ruiz am Beispiel seiner drei Protagonisten das neu erwachte Freiheits- und Lebensgefühl einer ganzen Generation. Die muss jedoch schon bald erkennen, dass ihr Traum von einer schrankenlosen Welt nicht zu verwirklichen ist. Nicht immer ganz plausibel gezeichnet, überzeugen besonders die gut aufgelegten Jungdarsteller um Adriana Ugarte in der Rolle der Maria José.

Foto: ZDF/Teo Delgado