Der Film schildert das außergewöhnliche Leben und den unnachgiebigen Kampf von Eddi Koiki Mabo. Der Ureinwohner wurde auf den zwischen Australien und Papua-Neuguinea gelegenen Murray-Inseln geboren, lebte aber fast sein ganzes Leben auf dem australischen Kontinent im Exil. Erst nach seinem Tod wurde er auf seiner Heimatinsel als Held gefeiert, denn sein Kampf hatte die politische und rechtliche Situation Australiens entscheidend verändert. Am 3. Juni 1992 - 5 Monate, nachdem Eddie Mabo im Alter von 55 Jahren an Krebs gestorben war - erkannte der Oberste Gerichtshof Australiens den Anspruch, den die Ureinwohner der Murray-Inseln auf das Land ihrer Vorfahren gelten machten, als rechtmäßig an.

Dieses Urteil, für das Mabo 10 Jahre lang gekämpft hatte, setzte endgültig der Theorie ein Ende, nach der Australien zum Zeitpunkt seiner Eroberung durch die Weißen trotz der vielen Aborigines-Stämme, die damals auf dem Kontinent lebten, eine "terra nullis", ein Land, das niemandem gehörte, gewesen sei. Es war ein großer Sieg für alle Aborigines Australiens, daß ein australischer Rechtsspruch 200 Jahre später den Besitzanspruch der Ureinwohner auf ihr Land anerkannte. "Mabo - Ein Leben für die Rechte der Aborigines" wurde 1997 mit dem Preis des Australian Film Institute für den besten Dokumentarfilm und mit dem Großen Preis für den besten Dokumentarfilm beim Sydney Film Festival ausgezeichnet.