Brittanien im 11. Jahrhundert: Macbeth (Michael Fassbender) ist der mutige Anführer der schottischen Streitkräfte und treuer Gefolge seines Königs Duncan (David Thewlis). Nach einer erfolgreichen Schlacht, erscheinen ihm drei mysteriöse Frauen, die ihm prophezeien, dass er eines Tages König von Schottland werden wird. Angestachelt von seiner ehrgezigen Frau Lady Macbeth (Marion Cotillard), lässt sich der Feldheer überreden, Duncan umzubringen, um seinen Platz einzunehmen. Heimgesucht von Schuldgefühlen, entwickelt sich Macbeth zu einem Tyrann, der nicht davor zurückschreckt, auch Freunde zu töten. Er scheint dem Größenwahn zu verfallen. Dann schließt sich Duncans Sohn Malcolm (Jack Reynor) mit Macbeth größtem Feind Macduff (Sean Harris) zusammen, um den Despoten zu stürzen.

Bildgewaltige Shakespeare-Verfilmung

Die Tragödie von William Shakespeare wurde bereits mehrfach verfilmt. Nun nahm sich auch der noch relativ unbekannte Australier Justin Kurzel, dessen Videospielverfilmung "Assassin's Creed" für Dezember 2016 angekündigt ist, dem Werk an und setzte dabei vor allem auf Authentizität. Original-Dialoge des Stücks, bildgewaltige und düstere Schlachten in den kargen Landschaften der schottischen Highlands sowie ein hochkarätig besetztes Ensemble runden das Bild ab. Mit intensiven Darstellungen ihrer Figuren und viel Körpereinsatz überzeugen Michael Fassbender ("12 Years a Slave") und Marion Cotillard ("Oscar" für "La vie en rose") in den Hauptrollen. Nur ein gelegentliches Pathos lässt den Film teilweise ins Theatralische abgleiten.

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