Putzfrau Bridget arbeitet in der US-Zentralbank. Weil sie Geld braucht, überredet sie zwei Kolleginnen, gemeinsam mit ihr den großen Coup durchzuziehen. Sie planen, einen Haufen beschädigtes Geld, das verbrannt werden soll, unbemerkt bei Seite zu schaffen. Doch nicht alles läuft wie geplant ...

Einst lieferte Callie Khouri als Drehbuchautorin die Vorlage für den Kassenschlager "Thelma & Louise" und wurde dafür mit dem Oscar ausgezeichnet. Doch schon mit ihrem Regiedebüt "Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya Schwestern" (2002), ein nervendes Mutter-Tochter-Drama um Selbstfindung und gegenseitigem Verständnis, konnte sie nicht mehr an diesen frühen Erfolg anknüpfen. Und auch dieser Mix aus Komödie und Krimi, ein Remake der britischen TV-Komödie "Hot Money" (2001), die auf einer wahren Geschichte beruht, ist alles andere als kurzweilig, spannend oder lustig. Das liegt zu einen an Regisseurin Khouri, die kein Gespür für gute Bilder, spritzige Dialoge und Schauspielerführung zu haben scheint, zum anderen aber besonders an Hauptdarstellerin Diane Keaton. Die spielt wieder einmal lediglich sich selbst und bleibt als Putzfrau Bridget absolut unglaubwürdig. Da kann selbst Queen Latifah, die einst in dem Gangsterfilm "Set It Off" für Aufsehen sorgte, nichts retten.

Foto: Kinowelt