Eigentlich wollte Winja (Lucie Heinze) ihren Freund Andrej (Anton Pampushnyy) überraschen. Doch als sie in dem Hotel im verschneiten Norden Russlands ankommt, ist sie geschockt: Ihr Liebster ist mit Frau und Kind vor Ort.

Was soll sie jetzt machen? Der schwerreiche Wsewolod Starych (Aleksei Guskov), der sich ebenfalls im Hotel befindet, möchte ihr helfen. Allerdings greift der Oligarch, der eigentlich an den Ort gekommen ist, um einen Film zu drehen, dabei nicht nur zu legalen Mitteln.

Russland trifft Bremerhaven

Als schwarzhumorigen Road-Movie-Thriller mit Pinguinen kündigt der Verleih X-Filme seinen neusten Wurf an. Die deutsche Firma, die Welterfolge wie "Lola rennt" oder "Good Bye, Lenin!" verantwortete, erzählt von einer Liebesgeschichte am Limit, die vor einer eindrucksvollen Kulisse spielt.

Benedict Neuenfels, der für Filme wie "Das Wochenende" oder "Homevideo" aktiv war, setzte seine Kamera in den entlegenen russischen Orten Kirovsk, Murmansk, Teriberka, Apatity und Kandalaksha ein, filmte aber auch im Bremerhavener Zoo.

Heinze kommt nach vorne

Ein besonderes Augenmerk in der gelungenen deutsch-russischen Zusammenarbeit gilt darüber hinaus Hauptdarstellerin Lucie Heinze. Diese trat bereits in starken Arbeiten wie dem ausgezeichneten Ulrich Tukur-"Tatort" "Im Schmerz geboren" sowie "Fünf Freunde 4" sowie "Eichwald, MdB" auf, hatte bislang aber meist Nebenrollen inne. Mit "Mädchen im Eis" beweist sie ihr Talent, tragende Rollen zu übernehmen.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Mädchen im Eis":