Obwohl Mike (Channing Tatum) dem Stripper-Dasein am Ende des ersten Films abgeschworen hat, lässt er in der Fortsetzung erneut die Hüllen fallen - dieses Mal allerdings auf Bitten seiner ehemaligen Kollegen, die ebenfalls von ihrem Job genug haben.

Um diesen Umstand gebührend zu feiern, wollen sie es auf der Bühne noch einmal richtig krachen lassen, wobei Mike als Star der Abschiedsshow natürlich nicht fehlen darf. Auch können sie diese nicht einfach in ihrer eigenen Lounge in Tampa veranstalten. Etwas Großes muss her - Myrtle Beach. Auf der Reise dahin geschieht viel, und die Proben für das große Finale bleiben nicht die einzigen Aktivitäten von Mike und seinen Jungs.

Heiße Rhythmen, lasche Story

Fortsetzungen haben vgenerell zwei Probleme: der Vergleich mit dem zumeist erfolgreichen Vorgänger und der Frage, was nach einer eigentlich schon abgeschlossenen Handlung noch passieren soll. Daran krankt auch "Magic Mike XXL". Zudem kam diesem teilweise auch Steven Soderbergh abhanden, der beim Erstling für die Inszenierung verantwortlich war, beim Sequel allerdings "nur" noch hinter der Kamera und am Schneidetisch saß.

Eine Katastrophe ist der Streifen von Regisseur Gregory Jacobs, der schon öfter mit Soderbergh arbeitete, zwar trotzdem nicht geworden, er plätschert aber zwischen den durchaus ansehnlichen Tanzszenen von Hauptdarsteller und Ex-Stripper Channing Tatum eher seicht dahin, als mit einer Charakterstudie über die doch nicht ganz so glitzernde Stripper-Welt zu überzeugen.

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