Da kann es schon mal Komplikationen geben, wenn die Tochter von ihrer Mutter endlich wissen will, wer nun ihr Vater ist. Da gleich drei in Frage kommen, werden eben alle drei zur Hochzeit eingeladen ...

Ebenso simpel wie die doch eher dämliche Geschichte ist diese Umsetzung des mittlerweile weltberühmten Musicals mit der Musik der Hitfabrik ABBA. "Mamma Mia!" stöhnt man da tatsächlich: Stets nur "Money, Money, Money" im Kopf hat man hier jegliches "S.O.S." ignoriert, um dieses "Waterloo" zu vermeiden. Alles ist mächtig bunt und schrill, Meryl Streep schreckt nicht davor zurück, sich wie ein Teenie als hüpfende "Dancing Queen" zu präsentieren und Pierce Brosnan hat wohl niemand darüber informiert, dass er absolut kein Gesangstalent besitzt. Peinlich, peinlich, peinlich! Aber was sich schon über 30 Millionen Menschen als Musical angesehen haben, könnte auch an der Kinokasse klingeln. Leider gehen derlei schamlose geldgeile Konzepte in der Regel auch noch auf, auch wenn das Ganze eine grelle Mogelpackung mit hohem Nervcharakter ist. "Thank You For The Music" möchte man da schon gar nicht mehr sagen, denn dies ist das einzig Erträgliche in diesem Klamauk.

Foto: Universal