Wallander (Krister Henriksson, Foto, mit Lena Endre) kümmert sich um ein verstörtes zwölfjähriges Mädchen aus Litauen, das offenbar etwas Schreckliches mit ansehen musste. Das Kind führt den Kommissar zu einer Mülldeponie am Rande von Ystad. Schlecht bezahlte Zeitarbeiter aus Osteuropa arbeiten hier im Akkord an der Fertigstellung einer ökologisch zertifizierten Anlage zur Müllbeseitigung. Der Bauleiter Zoran steckt offenbar unter einer Decke mit dem verbrecherischen Zeitarbeitsvermittler Filip Pasalic, gegen den die Staatsanwältin Katarina Ahlsell gerade den Prozess eröffnet hat. Während der Ermittlungen wird Wallanders Wagen durch die Detonation einer Autobombe zerrissen: Es war nicht der erste Anschlag auf den Kommissar!

Regisseurin Kathrine Windfeld inszenierte nach "Mankells Wallander - Inkasso" auch diesen vorerst letzten Fall der spannenden Krimireihe mit Krister Henriksson in seiner Paraderolle als Wallander. Nach einer Idee von Bestseller-Autor Henning Mankell in der Drehbuchbearbeitung von Pernilla Oljelund ("Mankells Wallander - Todesengel", "Mankells Wallander - Die Schuld") und Stephan Apelgren ("Mankells Wallander - Am Rande der Finsternis", "Mankells Wallander - Die Cellospielerin") atmosphärisch dicht in Szene gesetzt, wird der wortkarge Ermittler in dieser Episode nicht nur mit den Machenschaften krimineller Zeitarbeiter-Vermittler konfrontiert, sondern muss nach dem Verlust zweier Ermittler auch noch den Rückzug seiner Liebe, der Staatsanwältin Katarina Ahlsell alias Lena Endre, verkraften.

Foto: ARD/Degeto/Yellow Bird/Nille Leander