Ben ist ein Serienkiller, der davon lebt, seine Opfer auszurauben. Tag für Tag tötet er Rentner, Postboten oder 'mal eben eine ganze Familie. Seine Philosophie rät ihm, von großen Tieren die Finger zu lassen: "Wenn du irgendein kleines Licht auslöschst, macht das keinen Wirbel. Tötest du jedoch einen Wal, dann hast du sofort die Grünen, Greenpeace und Kapitän Cousteau am Hals; aber wenn du einen Sardinenschwarm dezimierst, würde ich fast sagen, wird man dir wahrscheinlich noch helfen, sie abzupacken." Ben hat sich einverstanden erklärt, dass ihm ein kleines Reporterteam samt Kameramann bei seiner "Arbeit" über die Schulter schauen darf. Das Team filmt alles: die Morde, die Entsorgungen und die zweifelhafte Kommentare von Ben. Filmemacher und Killer werden zu Freunden und die Distanz geht verloren. Menschliche Abgründe werden sichtbar...

Mit dokumentarischen Mitteln zeigen die Filmemacher Rémy Belvaux, André Bonzel und Benoît Poelvoorde einen eigenwilligen Einblick in die Welt eines Mörders. Dabei setzen sie auf eine Fülle von Skurrilitäten. Trotz vieler fast schon abstoßender Szenen ist das Werk für Freunde des äußerst schwarzen Humors eine wahres Fest. Schon seltsam, dass derlei Brutalitäten oftmals zum Schreien komisch sind.

Foto: StudioCanal