Nachdem Tommaso sein Studium in Rom beendet hat, kommt er zurück nach Lecce. Hier unterhält seine Familie eine Pasta-Fabrik. Da auch sein älterer Bruder Antonio im Familienbetrieb arbeitet, soll dies nun auch Tommaso tun. Doch der will das überhaupt nicht. Sein Plan: Beim Familienessen seine Unfähigkeit gestehen, den Vater damit blamieren, so dass er zum Teufel gejagt werden muss. Doch als es dann soweit ist, kommt ihm sein Bruder mit dem gleichen genialen Plan zuvor. Der geschockte Vater bekommt auch noch einen Herzinfarkt. Tommaso sitzt fest – und wird auch noch neuer Firmenchef ...

Trotz vieler guter Ansätze verkommt dieser tragikomische Spaß allzu häufig zu übertriebenem Klamauk. Der Bruch zwischen poetischen Momenten und fast schon Slapstick-artigen Szenen ist häufig zu derbe. Am Ende obsiegt dann noch nach dem ganz normalen Wahnsinn die traute Familienseligkeit. Daraus hätte man Besseres machen können.



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