Colonel Garrett ist der Kommandant von Fort Bowie. Garrets langjährige Bemühungen um ein friedliches Auskommen mit den Apachen-Stämmen stoßen in Washington auf wenig Gegenliebe. Die Regierung schickt den jungen Heißsporn Major Wharton, um eine militärische "Lösung" des Indianerproblems voranzutreiben. Als Wharton unter unbewaffneten Indianern ein Massaker veranstaltet, schließen sich die zerstrittenen Apachen-Stämme unter Häuptling Victorio zusammen, um gegen Fort Bowie zu ziehen. Captain "Tomahawk" Thompson , ein besonnener, mit den Apachen vertrauter Offizier, erhält den heiklen Auftrag, mit Victorio zu verhandeln. Als Major Wharton den Befehl missachtet und die Apachen in dieser brenzligen Situation angreift, untergräbt er damit Thompsons Friedensbemühungen. Der hingegen wird als Lügner gefangen genommen, während Whartons Truppen von den Apachen vernichtend geschlagen werden. Victorio zieht seine Männer zusammen, um Fort Bowie anzugreifen ...

Regisseur Howard Koch ("Das Mädchen mit den schwarzen Strümpfen") setzte in seinem B-Western, in dem er durchaus kritisch die Ausrottung der amerikanischen Ureinwohner durch den Staat thematisiert, ganz auf die schauspielerischen Fähigkeiten Ben Johnson (1918-1996), der hier erstmals in eine Hauptrolle schlüpfte. Bekannt aus John-Ford-Western wie "Spuren im Sand" (1948), "Der Teufelshauptmann" (1949) oder "Rio Grande" (1950) sah man Johnson später in Werken wie den Peckinpah-Filmen wie "The Wild Bunch - Sie kannten kein Gesetz" (1969), "Junior Bonner" (1971) und "Getaway" (1972). Seinen größten Erfolg feierte Johnson allerdings 1971 mit seiner Rolle in Peter Bogdanovichs "Die letzte Vorstellung", für die er mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde.

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