Und wieder wollen fünf Vertreter des männlichen Geschlechts nur eines: die große Liebe. Der chaotische Philipp etwa erfährt ausgerechnet kurz vor seinem beruflichen Aus von seiner Gelegenheitsfreundin, dass er Vater wird. Derweil hat Kumpel Niklas die große Panik, sich jetzt schon für Ehe und Eigenheim zu entscheiden. Womanizer Jerome hingegen genießt das Leben in vollen Zügen, U-Bahnfahrer Roland kämpft immer noch um seine Ex und Günther geht verzweifelt gegen seine Einsamkeit vor ...

Immerhin besitzt dieser episodisch erzählte Film einige wirklich witzige Momente. Zwar werden hier die unterschiedlichen Typen zu oberflächlich behandelt und man hat bei der ein oder anderen Szene die wage Vermutung die x-te Wiederholung ewig gleich erzählter Storys zu sehen, aber die recht namhafte Riege der Darsteller (brillant etwa: Justus von Dohnányi als Schnulzensänger) hilft über die vielen Holprigkeiten hinweg. Regisseur Simon Verhoeven drehte zwei Jahre später mit nahezu identischer Besetzung auch die Fortsetzung "Männerherzen ... und die ganz, ganz große Liebe".

Foto: Warner