Tom, Paul und Sebastian - die drei Jungs wohnen im Mansfelder Land, eine Landstrich in Sachsen-Anhalt. Seit der Bergbau hier zu Ende ging, sind viele Bewohner arbeitslos - und ohne Hoffnung. Doch das ändert sich einmal im Jahr an Pfingsten. Denn dann findet dort das alljährliche "Dreckschweinfest" statt. Der anarchische Ritus soll den Winter vertreiben und den bevorstehenden Generationenwechsel versinnbildlichen. Auf die über 1000 Jahre alte Tradition freuen sich die Kinder ganz besonders: Denn dieses Fest ist für sie da. Die Kinder läuten - in festlich-geschmückten Kleidern und mit knallenden Peitschen - den Frühling ein. Dabei verschonen sie auch die Alten und Erwachsenen des Dorfes nicht. Während sie beim alljährlichen Fest die Erwachsenen durch Schlamm und Matsch treiben, gewähren Tom, Sebastian und Paul dem Zuschauer einen Einblick in diese alte Tradition, ihr dörfliches Familienleben und ihren Schulalltag …

Regisseur Mario Schneider wirft in der Dokumentation einen Blick auf die alte Tradition des Pfingstfestes und die drei Kinder, die auf der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen. Im Mittelpunkt steht das Miteinander der Kinder untereinander und zu ihren Eltern sowie das Verhältnis zu der älteren Generation der Dorfbewohner. Schneider lässt sie über ihre Ängste und Sorgen sprechen und streift dabei wie zufällig Themen wie etwa Liebe und Glauben.



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